Am Schönsten ist das was bereits verschwunden ist Steirischer Herbst Graz Austria

Wo bin ich eigentlich zu Hause: in dem Körper, zu dem ich nicht gehören will, oder in der Stadt, die immer eine andere ist?
„Am Schönsten ist das was bereits verschwunden ist.“ Aber selbst dahinter verschwinden ist keine Option. Man will ja nicht ins Abseits, sondern eine sichere Position konstruieren als behagliches Zuhause, als einen Ort, an dem sich’s leben lässt. Dort, wo man sich in der Rhetorik der Menschen auskennt. Wo man eine gemeinschaftliche Rhetorik konstruiert, in der man sich auskennt. Und wer sich da nicht auskennt, den gibt’s gar nicht. Der verschwindet.
Ein Mann läuft durch Graz und konstruiert sein Graz, schafft ab, was nicht ins Bild passt, formuliert die Welt neu. Wenn sich das eigene Leben schon der Kontrolle entzieht, dann wenigstens Stolz aus Verzweiflung. Ein Graz gigantischer Grandiosität. Eine Metropole. Größenwahn aus Mangel an Alternativen. Ein Gesamtkunstwerk.

Text & Konzept Gerhild Steinbuch
Regie & Konzept Julie Pfleiderer
Ausstattung & Konzept Philine Rinnert
Raumdramaturgie Alexander Schellow
Sounddesign noid
Assistenz Pia Derler

Mit Shila Anaraki & Sebastian Straub

Leitung Produktion Dominik Jutz
Produktion Roland Gfrerer
Technische Leitung Hermann Schapek & Karl Masten

Koproduktion steirischer herbst & uniT (Graz) 2011
Mit Unterstützung von BUDA Kortrijk und Kunsten en Erfgoed Brüssel/ Isola Comacina, Italien
Inspiriert von VIEWMASTER_THE SERIES

 

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